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Der Name ist Programm. Kochen. Essen. Und vielleicht auch irgendwelche anderen Dinge.
Im Mittelpunkt stehen Zutaten. Keine Tütchen, keine Päckchen. Wenn möglich frisch, naturnah angebaut, biologisch, ökologisch, regional.

Fragen, Wünsche, Feedback gleich hier oder per Mail an michakocht(at)googlemail.com

Habt Spaß!

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Skrei in Olivenöl pochiert. Camargue-Reis-Risotto. Karamellisierter Wirsing. Mandelschaum.

Es gibt wieder Skrei. Für ein paar Wochen.
Zwischen Januar und März zieht der Winterkabeljau von der Barentsee 400km zum Laichen zu den Lofoten vor die Küste Norwegens. In dieser Zeit gilt der Skrei als besonders schmackhaft und wird als Delikatesse gehandelt. Seine Bestände wachsen stark, man kann ihn also mit ruhigem Gewissen essen.
Konsistenz und Geschmack sind sehr fein. Um den Fisch schonend zu garen, habe ich ihn in mildem, nur leicht aromatisiertem Olivenöl pochiert. Dazu wird das Olivenöl zusammen mit etwas Thymian und Knoblauch auf gerade einmal 60 Grad temperiert. Dies reicht aus, um den Fisch zart zu garen, ohne dass er übermäßig Flüssigkeit verliert. Nach 6-8 Minuten ist er innen noch leicht glasig und saftig.
Als Beilage habe ich mich an einem Risotto aus rotem Camargue-Reis versucht. Achtung: Der Reis hat normal bereits eine Garzeit von etwa 45 Minuten, als Risotto also nochmal etwas mehr. Außerdem fand sich im Kühlschrank noch ein kleiner Kopf Wirsing, den ich ganz leicht karamellisiert hatte. Als Sauce dazu ein milder Mandelschaum.
Möchte man es sich einfacher machen, könnte man wohl am ehesten auf den Wirsing verzichten. Das Gericht eignet sich auch klasse als Fisch- oder Zwischengang.

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Devil’s Food Cake. Extended Edition.

Auf der Suche nach dem perfekten Schokoladenkuchen bin ich ein gutes Stück weitergekommen. Devil’s Food Cake. Das Rezept habe ich aus verschiedenen Blogs zusammengesucht und um eine fruchtige Lage aus Aprikosenmarmelade erweitert. Die werde ich beim nächsten Mal jedoch durch Johannisbeere-Gelee ersetzen, die leichte Säure dürfte noch besser zur dunklen Schokolade passen.
Alles in allem ein einfacher, aber extrem leckerer Kuchen.

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Roastbeef. Curry-Sauce. Rosenkohl-Purée.

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Wieder einmal unkoordiniert eingekauft. Wieder einmal alles gut gegangen. Das Stück Roastbeef von Markt sollte sich als richtig gut herausstellen, sehr gut abgehangen, tolle Konsistenz. Zubereitet bei Niedertemperatur, um ein möglichst gleichmäßiges und zartes Ergebnis zu erhalten.
Das Rosenkohl-Purée entstand, weil es eben noch Rosenkohl im Kühlschrank gab.
Die Curry-Sauce stammt aus dem Teubner Saucenbuch. Warum Curry? Curry passt sehr gut zum Rosenkohl – und wie sich rausstellte auch zum Roastbeef. Versuch macht kluch.

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Kaninchenkeule. Estragon-Senf-Sauce. Kartoffel-Mangold-Gemüse.

Kaninchenkeule. Estragon-Senf-Sauce. Kartoffel-Mangold-Gemüse.

Wahrscheinlich schweige ich besser zum Kaninchen, bevor ich den Unmut tausender Streichel-Schmuse-Haustier-Fans auf mich ziehe. Doch gerade in Frankfurt lernt man, dass das Kaninchen nicht nur Kinderhände-Schmeichler ist, sondern zum ganz normalen Stadtbild gehört und zur Plage mutiert. Aber gut, genug der Worte, jetzt geht’s ums Kochen.

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Maispoulardenbrust. Kräuterseitlinge. Pasta.

Relativ wenige Zutaten, relativ einfach zuzubereiten.
Die Maispoularde ist ein junges Huhn, gefüttert mit Mais. Fleisch und Haut haben dadurch eine gelbliche Färbung, der Geschmack ist etwas ausgeprägter als beim normalen Huhn. Insgesamt also die etwas hochwertigere Version des Hähnchens.
Die Poulardenbrust habe ich auf der Haut knusprig angebraten und im Ofen nachgegart. Als Beilagen habe ich Kräuterseitlinge sautiert und mit Crème fraîche und Kräutern verfeinert, dazu Bandnudeln.

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Zitronen-Parfait. Apfel-Birnen-Kompott. Tonkabohnen-Schaum.

Nachdem der Hauptgang heute etwas einfacher ausgefallen ist, blieb Luft für ein etwas aufwändigeres Dessert. Ich bin kein großer Fan von Eis, aber ab und an… Ohne Eismaschine bietet sich aber ein Parfait deutlich eher an, als das klassische Eis.
Als Gegenpart zum kalten Eis habe ich aus Apfel und Birne ein Kompott gemacht, mit Sternanis und Zimt. Den dritten Teil bildet ein Schaum von der Tonkabohne. Die Tonkabohne bringt einen vanille-ähnlichen Geschmack, damit wurde die Milch aromatisiert und aufgeschäumt.

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Wirsing-Lasagne.

Ein Lasagne ohne Nudeln. Mit Fleisch. Mit Gemüse. Ohne Plan beim Einkaufen.
Die Nudeln habe ich durch Wirsing ersetzt, das Ragout deutlich stärker eingekocht, als es bei der Nudelvariante der Fall wäre, da der Kohl eher Flüssigkeit abgibt als aufnimmt. Wer Angst vor Blähungen durch den Kohl hat, gibt einfach noch etwas Kümmel dazu.

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